Denken, hoffen, lächeln

Vor ziemlich genau einer Woche habe ich einfach mal eine Unbekannte angeschrieben. Eigentlich wollte ich niemanden mehr anschreiben, es wird meist ja sowieso ignoriert. Aber ich bin froh, dass ich es mir dieses Mal anders überlegt habe.

Wir hatten die nächsten Tage recht viel geschrieben und über Gott und die Welt unterhalten. Am Wochenende darauf haben wir uns sogar persönlich kennengelernt. Bis jetzt haben wir uns zwar erst drei mal gesehen, aber... wow  

Sie hat eine slch klanghafte Stimme, dass man sie immer und immer und immerwieder hören möchte. Ein wunderschönes Lächeln, das eine ganz besondere Schönheit schon alleine dadurch bekommt, dass selbst wenn sie nicht lächelt aussieht, als täte sie es. 

Etwas sehr Ungewohntes, fast Seltsames, aber auch sehr Schönes ist es, dass ich in ihrer Gegenwart fast schon wie paralysiert bin. Ich fühle mich auf einmal unsicher, etwas nervös, weis nicht wie ich reagieren soll. Es irritiert mich, aber es fühlt sich auch sooo gut an.

Nachdem wir am Wochenende aus waren, gingen wir noch zu ihr nach Hause und haben die Nacht bzw. mittlerweile den Morgen gemütlich ausklingen lassen. Und sie legte sich auf der Couch hin, mit dem Kopf an mich angelehnt. Da war es vorbei, ich wusste endgültig nicht mehr, was ich (oder wie) tun sollte. Seit diesen paar Stunden kreisen meine Gedanken ständig um sie. Beim Aufwachen, beim Arbeiten, zu Hause, beim Einschlafen. Und ich wünsche mir immer mehr, nochmal die Chance zu bekommen, mir es mit ihr gemütlich zu machen, sie im Arm halten zu können... Bei jedem Gedanken an sie, fange ich unwillkürlich an zu lächeln 

Also denke und hoffe ich weiter

7.11.12 23:14, kommentieren

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Talent

Ich hab doch echt n scheiß Talent...!

Gibt es überhaupt noch Frauen, die wissen was sie wollen??? 

Und warum müssen sie es imemr auf so schmerzhafte. verletzende Art und Weise tun? 

Ich blick da einfach nicht mehr durch... ist doch alles Scheiße...!

Jedesmal, immer wieder das selbe... 

 

Ich hab mir selbst versprochen, mir nicht mehr so schnell Hoffnungen zu machen,  anfänglich immer ein der Situation gegenüber "objektivbleibendes" Auge zu behalten. Das hat eigentlich ganz gut funktioniert. Doch die Frauenwelt macht mir Hoffnungen, und das nicht zu knapp. Und kaum fang ich selbst an zu glauben "das ist es", verpissen sie sich... nicht jedoch ohne mir nochmal einen sprichwörtlichen Schlag in die Weichteile zu versetzen.

Warum tut ihr Frauen das? Ist das eine Art Spiel? Ist das Genugtuung für das was euch andere Männer angetan haben? Ich kapiers echt nicht...

Gerade heute wieder: vor einiger Zeit habe ich eine Frau kennengelernt. Wir haben uns ein paar mal getroffen, hatten auch schön wirklich schöne Zeit zusammen, doch wir sind keine Beziehung eingegangen, weil Distanz und Schule in Kombination mit ihrer Mutterschaft da ein nicht zu unterschätzendes Problem darstellten. Vor ein paar Tagen wurden wir dann ein Paar, da mittlerweile lediglich die Distanz als Hürde übrig ist. Und was passiert? Heute aufeinmal ist sie sich nicht mehr sicher, was sie will! Ist doch absoluter Schrott sowas!!! 

Zu allem Überfluss durfte ich heute auch noch den Abend damit verbringen, einem Pärchen beim Necken und Liebkosen und zwei anderen beim ständigen Umarmen zuschauen zu dürfen... super... 

 

Solangsam komme ich echt an einen Punkt, an dem mich mal die komplette Frauenwelt ganz gewaltig am Arsch lecken kann! Mir wird das solangsam echt zu blöd! Warum Frauen kennenlernen und ein paar Tage glücklich sein, wenn man dann doch kurz darauf einen Einlauf verpasst bekommt. Echt, Weiber, es kotzt mich echt an!!!

3 Kommentare 22.7.12 02:47, kommentieren

Endlich

Endlich läufts mal wieder ein wenig. Im auf der Arbeit besteht etwas Personalmangel, das heißt ich werde dort zur Assistenz eingesetzt. Für einen Praktikanten wie mich bedeutet das: endlich mal zu tun über den Tag und nicht nur endloses blöd rumsitzen und Löcher in die Luft starren.

Gut, mir gehts immernoch auf den Wecker, dass mir die Praktika quasi nichts bringen, weder beim Lernen, noch finanziell oder sonst wie, bis auf wenige Ausnahmen bei denen ich doch noch mal etwas neues zu sehen bekomme.

Ich freue mich schon riesig darauf, wenn ich endlich mein Examen habe. Denn dann kann ich endlich Geld verdienen, dann kann ich ausziehen und ich hab dann mehr Zeit für alles drum herum. Zur Zeit mangelts mir ja zu häufig an Geld und Zeit um mit Freunden was zu unternehmen.

Aber egal, die Zeit wird kommen. Irgendwie schlag ich mich da noch durch. 

1 Kommentar 31.1.12 18:38, kommentieren

Der Glücksbegriff

Mir geht dieser Gedanke einfach nicht mehr aus dem Kopf.

Glück... Glück? Was ist eigentlich "Glück"? Was ist "glücklich sein"? Klar, so etwas wie einen Glücksbegriff gibt es nicht. Es ist viel zu individuell, um ihm eine Begrifflichkeit zuordnen zu können. Allerdings ist es auch so individuell, dass man meinen sollte, ein jeder könnte SEIN Glück beschreiben, SEIN Glück definieren - und wenn es nur im Ansatz ist.

Ich kann das nicht. Ich weiß nicht wie. Kann man Glück erfahren, wenn man keine Ahnung hat was sein eigenes Glück zumindest in etwa darstellen soll? Und wieder so eine Frage, auf die ich keine Antwort kenne. Eines weiß ich aber: eine Beziehung will ich nicht mehr zu Glück zählen. Zu oft wurde ich verletz. Zu oft wurde ich enttäuscht. So oft Hoffnungen zerstört. Nein, diesen Aspekt lasse ich besser außen vor. Es gibt da diesen Spruch: "zu jedem Topf gibt es einen passenden Deckel - ich bin ein Wok". Jaaaahh, ich weiß, dass dieser Spruch nicht stimmt, aber es ist nuneinmal genau das, was in mir vorgeht. Ich wüsste nicht, wie ich es besser beschreiben sollte.Ich könnte Glück versuchen anders zu definieren. Wenn ich mein Staatsexamen hab? Nein, das geht auch nicht. Die Marathonlernerei, der Stress, der Druck, das und noch mehr mindern jedes Glücksgefühl in dieser Richtung praktisch auf Null. Erfolge? Hmmm, geht auch nicht. Ich hatte mal Erfolge. Einige. Aber seien wir ehrlich, Erfolge sind nur dann etwas wert, wenn man sie mit jemandem teilen kann.Was gibt es dan noch...? Eigenständigkeit! - Hab ich keine. Während meiner Ausbildung habe ich Schülerstatus, also kein einkommen. Ok, ich bekomme ein Honorar wenn ich referiere, aber das ist ein Taschengeld. Ansonsten fehlt mir die Zeit, um wirklich mal was für mich selbst verdienen zu können. Und von elterlicher Seite aus will ich da gar nicht drüber nachdenken, wir sind froh genug Geld für Lebensunterhalt, Auto und notfällige Eventualitäten zu haben.

Am besten ist es wohl, ich versuche nicht zu sehr über solch abstrakte Dinge wie Glück nachzudenken. Mir fällt sowieso kein passender Ansatz ein, denn im Grunde ist das, was ich mal als Glück bezeichnet hätte hinfällig. Nein, ich denke da nicht mehr nach. Ich versuche es. Stattdessen harre ich wohl besser der Dinge die da kommen, in der Hoffnung es kommt irgendwann mal etwas, das meine Meinung wieder ändert...

1 Kommentar 16.1.12 23:16, kommentieren

Was bleibt sonst?

Ich soll auch glücklich sein? Hmmm... soweit hab ich lange nicht mehr gedacht...

Klar, ich habe meine Hochs zwischen den Tiefs, aber: Ich? Glücklich? Mit einer Frau? Bis jetzt sind zumindest keine positiven Tendenzen ersichtlich.

Ich denke, zum größten Teil bin ich da wohl selbst schuld daran. Ich bekomme es einfach nicht hin, etwas abzunehmen, um zumindest ein wenig attraktiver zu sein. Ich könnte Frauen nichteinmal mit interessierter Intention entgegentreten. Wie man das nennen will ist eigentlich egal: Schüchternheit, Ungeschicklichkeit beim anderen Geschlecht, Blödheit - es macht keinen Unterschied, manchmal denke ich es trifft alles zu...

Im Grunde denke ich auch gar nicht mehr darüber nach. Zumindest lange nicht mehr so oft wie früher. Es ist ein Fakt, eine unumstößliche Situation, eine Determinante. Wie heißt es so schön: was man nicht ändern kann, muss man akzeptieren. 

Ich bin ein anpassungsfähiger Mensch, also nehme ich die Situation wie sie ist, versuche mich zu adaptieren und gewöhne mich daran. Ich versuche es. Ich gebe mir Mühe.

Das wird bestimmt.......!?

1 Kommentar 14.1.12 00:27, kommentieren

Die drei Schlüsseleigenschaften unserer Gesellschaft

Dummheit, Ignoranz und Egoismus.
Ich hasse Dummheit, Ignoranz und Egoismus
Überall findet man Dummheit, Ignoranz und Egoismus.
Die Welt wird regiert von Dummheit, Ignoranz und Egoismus.
 
Es ist doch echt scheißegal, wo man ist, was man macht oder wie man versucht sich zu schützen. Überall stößt man auf sie, überall wird man davon überfallen, überrascht und die die Scheiße geritten: diese drei verfluchten Eigenschaften, die nicht nur einzelnen Individuen schaden, sondern letztendlich - und davon bin ich überzeugt - der Zivilisation den Gnadenstoß versetzen!
 
Im Straßenverkehr sieht man es wohl am häufigsten. Man fährt in der Stadt auf eine rote Ampel zu, während man von einem mit 70, vielleicht 75 km/h überholt wird. Es ist dumm, weil das einzig dabei erreichbare Ergebnis die drei Sekunden frühere Ankunft an der immernoch roten Ampel ist. Es ist Ignorant, weil dabei anderer Leute Gesundheit völlig unsinnig und wohl wissend gefährdet wird. Es ist egoistisch, weil diese anderer Leute Gesundheit schlichtweg einen scheißdreck interessiert.

Politiker geben mehrer millionen Euro aus, um einen Tunnel zu bauen. Dieser Tunnel ist 25m lang und unterführt eine Straße mit Fußgängerampel. Es ist dumm, weil diese Straße keinerlei Gefährdung oder sonstiges Unzumutbares aufweist. Es ist Ignorant, weil dieses Geld für sehr viel sinnvolleres hätte genutzt werden können, beispielsweise zur Reparatur von Schlaglöchen oder gar der sozialen Verwendung. Und es ist egoistisch, weil dieser Tunnel nur einem Zweck dient: er soll die Abgeordneten auch bei nassem und kaltem Wetter warm und trocken zum anderen Gebäude leiten - die ganzen unzumutbaren 25m

Letzte Woche habe ich ein Firmware-Update durchgeführt. Dieses Update ließ meinen PC einen kompletten Systenzusammenbruch erleiden, sodass dieser formatiert und neu installiert werden musste. Nach der Neuinstallierung des Betriebssystems konnte ich mein Internet nicht wieder neu einrichten, der PC konnte sich nicht in den Router einloggen. Was mach ich also? Genau, ich suche professionelle Hilfe und rufe dafür eine (kostenpflichtige) Hotline des Anbieters an, um mit einem der Techniker zu reden. Diese sagten mir dann "drück doch mal den Resetknopf am Router. Es handelt sich hier um entweder einen Softwareschaden, der dann mit resetten ja erledigt wäre, oder aber um einen Hardwareschaden, dann wäre es sowieso egal." Ich, naiv und auf den Techniker vertrauend resette den Router. Ergebnis: WLAN weg.Es ist dumm, weil die Techniker (ja, ich habe mit mehren gesprochen), wie ich im nachhinein herausfand, nicht einen sinnvollen Gedanken äußerten, nein, sogar nur falsche, denn auf deren Anraten hin hätte ich mir fast einen neuen Router gekauft. Es war ignorant, da mein "kleines Problemchen" dem Techniker warscheinlich sowieso am Arsch vorbei ging, der bekommt sein Geld nämlich auch ohne Telefonat bekommt. Und es war egoistisch, weil meiner Vermutung nach hatte er gar kein Interesse an Kundenservice, also sparte er sich kurzerhand das schwierige Nachdenken. Nein, ich musste einen befreundeten Systemadministrator kommen lassen, Dieser beschäftigte sich kurz mit dem PC und fand die absolut banale und triviale Ursache des Problems: nicht funktionierende Treiber, sprich der PC hat einfach seine Hardware nicht erkannt (mitsamt Netzwerkkarte). Dieses Problem wäre erkannt worden, hätte der Techniker mich nur einmal angewiesen unter einem bestimmten Punkt in der Systemsteuerung nachzusehen. Ich hab von sowas keine Ahnung, aber ein Techniker der für den Kundenservice arbeitet sollte sowas wissen!

 

Soviel zu Dummheit, Ignoranz und Egoismus, den wichtigsten Eigenschaften, die unser System so sehr bereichern...

2 Kommentare 12.1.12 23:56, kommentieren

Endlich vorbei

Endlich geht dieser Schrotttag zu Ende.

Ich war heute in der Schule. Ich hatte einen Termin um die Zwischenklausur nachzuschreiben. 3 Stunden, alle 4 Hauptfächer, 17 Seiten voll mit Fragen, die mich so lange gequält hatten und deren Antworten darüber entscheiden, wie meine Ausbildung weiter verlaufen wird.

Ich hab wenig geschlafen. Kaum was gegessen. Die Klausur hab ich dann mit einer guten Ladung Beruhigungsmittel angetreten. Ich glaube zwar, dass die Klausur diesmal besser gelaufen ist, als die letzte Zwischenklausur, aber ein gutes Gefühl hab ich dennoch nicht...

Was interessiert mich, welches Epithel wie aussieht? Welcher Knochen durch welche Ossifikationsform entsteht? Dieses Wissen darf ich im Beruf gar nicht nutzen! Was interessiert mich, was ein bestimmter BE bei einem bestimmten Blut-pH bedeutet? Das wäre Diagnose, in dem Beruf darf ich aber nur Befunde erstellen!

Warum muss ich meinen Kopf mit Wissen vollstopfen, dessen Nutzung mir gar nicht erlaubt ist? Um es verwenden zu dürfen müsste ich ein anderes Fach studieren! 

Aber jetzt ist es erstmal egal. Die nächste Zwischenklausur steht im März an. Die Marathonlernerei geht weiter...

1 Kommentar 4.1.12 23:34, kommentieren